25 Jahre ALEXMENÜ

Seit 1990 steht unser Familienunternehmen ALEXMENÜ für gesunde Ernährung und optimalen Service. Mit unserer modernen Großküche nach Europäischem HACCP-Standard gehören wir im Bereich Gemeinschaftsverpflegung zu den marktführenden Unternehmen in der Region. Unsere langjährigen Mitarbeiter verfügen über profundes Wissen und viel Erfahrung wenn es darum geht,  ausgerichtet auf jede Zielgruppe gut schmeckende und gesunde Menüs zu erstellen. Mit Standort in Magdeburg-Rothensee beliefert ALEXMENÜ Kindergärten, Schulen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Unseren mobilen Mittagstisch liefern wir in der Region Magdeburg. Gegründet in der Zeit direkt nach dem Mauerfall blicken wir auf eine bewegte Geschichte zurück:

 

2014
Modernisierung

Bis Ende 2014 beendet ALEXMENÜ die meisten baulichen Maßnahmen im Zuge der Optimierung der Produktionsstätte. Es wurden Kochgeräte erneuert und Lager und Stellflächen in der Frischküche erweitert. Damit können wir Qualität und Produktivität im täglichen Kochprozess ausbauen und sichern.

Auch unsere Internetseite ist komplett überarbeitet. Nach unserer Überzeugung ist es wichtig, dass sich unsere Kunden, Kinder, Eltern und pädagogische Mitarbeiter umfassend informieren können. Deshalb bieten wir ihnen zusätzlich zu unserem analogen Informationsmaterial die Möglichkeiten, sich über unsere Angebote, Leistungen und Services online zu informieren.

2013
Land unter an der Elbe

In der ersten Juni Woche 2013 bedrohte  eine noch nie da gewesene Hochwassersituation Magdeburg und die Region. Bis zuletzt versuchten wir die Versorgung der Magdeburger Schulen und Kindergärten aufrecht zu erhalten. Als sich die Situation für den Stadtteil zu gefährlich wurde und die Evakuierung für Magdeburg-Rothensee angeordnet wurde, mussten wir die Versorgung das erste Mal in der Geschichte des Familienunternehmens für eine Woche aussetzten. Dank der zahlreichen freiwilligen Helfer und den Spezialisten von Feuerwehr, THW und der Bundeswehr konnte Schlimmeres für die Stadt und die Region verhindert werden. Nicht destotrotz gab es viele Mitbürger, Freunde und auch Kollegen, die persönliche Verluste hinnehmen mussten.

2009-2012
Führungswechsel und Zertifizierung

Im Januar 2009 übernimmt Alexandra Krotki die alleinige Geschäftsführung des Unternehmens.

Im März 2010 feierte ALEXMENÜ sein 20-jähriges Bestehen. Dies stellte einen wichtigen Meilenstein und den Aufbruch in ein weiteres Jahrzehnt mit neuen, höheren Anforderungen dar. Es gibt ein gesteigertes gesellschaftliches Bewusstsein für gesunde Ernährung. Viele Kunden äußern den Wunsch nach regionalen, saisonalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln.

Durch große Neuaufträge ist ALEXMENÜ EU-zulassungspflichtig geworden. Nach zahlreichen Umbau-, Reparatur- und Investitionsmaßnahmen konnte im September 2012 eine unbefristete EU-Zulassung erreicht werden, die für die weitere Versorgung aller Kunden notwendig war.

2007-2009
„Du bist was du isst“ und Ganztagsversorgung

Wir  entwickeln die Speisepläne weiter, die sich nun an den Empfehlungen der Optimierten Mischkost (OptimiX®) des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund orientieren. ALEXMENÜ hat in Sachsen-Anhalt als erstes den gesunden Ernährungspfad (Hopsi-Pfad) als Empfehlung angeboten.

Folgt der Essenteilnehmer bei der Auswahl der verschieden Menüs Hopsi auf dem grünen Pfad im Speiseplan, sind die Kriterien für eine optimierte Mischkost im Rahmen der Mittagsversorgung erfüllt. So leisten wir einen praktischen Beitrag zu einem gesünderen Ernährungsverhalten.

Des Weiteren investiert ALEXMENÜ in den Ausbau und die Qualifizierung der Ganztagsversorgung in den Kindertagestätten. Durch diese am Bedürfnis der Kunden orientierten Produkt- und Prozesserweiterung wird ALEXMENÜ wir zum regionalen Marktführer für diese Kundengruppe.

1999-2007
Alles auf die Kunden konzentrieren

Die Konzentration auf Sicherung der eigenen Position im schärfer gewordenen Wettbewerb, weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Produktion und Logistik sowie Festigung und Ausbau der Kundenbeziehungen sicherten die Position am Markt.

ALEXMENÜ entwickelt Ernährungsprojekte für Schulen und Kindergärten, um seinen Beitrag zur Ernährungs- und Gesundheitserziehung für die kommenden Generationen zu leisten. Auch die Neugestaltung der immer wichtiger werdenden eigenen Homepage ermöglicht fortan auch eine Internet-Bestellung durch den Kunden.

1999
Neubau der 3. Produktionsstätte

Nach einem rekordverdächtigen Bau der heutigen Produktionsstätte innerhalb eines Jahres in der Parchauer Straße in Magdeburg–Rothensee erfolgte 1999 die Inbetriebnahme. Sie gehört zu den modernsten Großküchen in Sachsen-Anhalt.

1997 -1999
ALEXMENÜ wächst

Nachdem die erste Produktionsstätte an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen war,  konzentrierte man sich auf den Aufbau und Betrieb einer neuen Produktionsstätte am August-Bebel-Damm in Magdeburg–Rothensee. In Eigenregie durch Bauingenieurin Alexandra Krotki erfolgte der Ausbau zu einer modernen Großküche nach Europäischem HACCP-Standard.

Dies bedurfte einer erheblichen Investition, was den finanziellen Spielraum für die nächsten Jahre einengte. Realisiert wurde ein Küchenbetrieb auf hohem Niveau und durch größere Produktionskapazitäten folgte ein Umsatzwachstum. ALEXMENÜ konnte sich etablieren und profilieren.

1995 – 1997
Innovation made in Magdeburg

Bereits 1995 wurde das bei ALEXMENÜ selbst programmierte EDV-gestützte Bestell- und Kassiersystems in der Schülerversorgung eingeführt. Dadurch konnte der Verwaltungsaufwand für die schulischen Einrichtungen erheblich minimiert und der Prozess abgesichert werden. Durch die Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mussten die Kinder nicht mehr das „Essengeld“ in der Schule in bar bezahlen.

1996 kamen Hopsi und Klopsi auf die Welt. Gezeichnet von Magdeburger Karikaturisten Philip Hubbe ist dieses ALEXMENÜ Geschwisterpaar fortan ein ständiger Begleiter und Identifikationsfigur für unsere kleinen Kunden.

März 1990-1997
Aufbruch in eine Neue Gesellschaftsordnung

Vier Monate nach dem Mauerfall starten Alexandra und Norbert Krotki 1990 mit 1.000 DDR-Mark und einem Skoda-PKW. Nach langer Suche nach einem Gewerberaum fanden sie eine ehemalige Kantine am Wilhelm-Höpfner-Ring in Magdeburg Sudenburg.

Beim erstmaligen Betreten der Gemeinschaftsküche und Kantine bot sich den Existenzgründern ein trauriges Bild. Die Renovierung war sehr viel aufwendiger als angenommen. Viele Küchengeräte mussten neu beschafft werden.

Die effektive Neuorganisation der Großküche gelang durch hohen Einsatz und die Kompetenz von Norbert Krotki als gelerntem Koch und Ökonom und Alexandra Krotki als Dipl.-Bauingenieurin.

Trotz dieser widrigen Umstände und fehlender Existenzgründerprogramme, Fördermittel oder gar EU-Projekte etablierte sich das Unternehmen in Magdeburg und Umgebung in der Gemeinschaftsverpflegung.