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Agavensirup wird auch als Agavendicksaft bezeichnet. Bei der Herstellung des Sirups wird der Saft aus Agaven gewonnen. Dabei wird aus mindestens 8 Jahre alten Pflanzen der innere Kern entfernt. In dem entstandenen Loch wird der Saft gesammelt, entnommen, gefiltert und anschließend bei 48 °C eingedickt.

Optisch erinnert Agavendicksaft an Honig oder Ahornsirup. Je dunkler der Sirup ist, desto kräftiger und karamellartiger ist sein Aroma.

Agavensirup wird als Alternative zum normalen Zucker genutzt und insbesondere in der veganen Küche als Ersatz für Honig verwendet. Bei der Verwendung ist zu beachten, dass der Sirup eine in etwa 25 Prozent stärkere Süßkraft als Zucker besitzt.

Generell weist Agavendicksaft einen sehr hohen Kohlenhydratgehalt auf, denn das Gemisch enthält hauptsächlich Fruchtzucker (Fruktose) und nur geringere Mengen an Traubenzucker (Glukose). Aufgrund seines hohen Fruktoseanteils ist der Sirup auch nicht so gesund, wie es von der Lebensmittelindustrie forciert wird. Die enthaltene Fruktose kann den Stoffwechsel negativ beeinflussen und außerdem das Sättigungsgefühl verringern. Darum sollte Agavendicksaft nur in Maßen verwendet werden.

Heimische Alternativen zum Agavendicksaft sind Zuckerrübensirup, Rübenkraut, Apfel- oder Birnendicksaft. Grundsätzlich aber gilt für alle Zuckervarianten: In Maßen verwenden und genießen!

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Quelle: www.fet-ev.eu / www.wikipedia.de