Lieferantenbesuch in Braunschweig: Der Weg unserer Kartoffel

90 Prozent unserer Kartoffeln kommen von einem einzigen Feld

Die Kartoffel auf dem Teller ist selten der Star. Aber sie ist das Produkt, das ein ganzes Essen kippen kann.

Deshalb haben wir uns auf den Weg nach Braunschweig gemacht — zu Matthies & Söhne Fruchtimport, einem unserer größten Lieferanten. Von dort kommt bei uns vieles, was frisch ist: Obst und Gemüse, Salat, Schnittgut, Zwiebeln, Bohnen. Und eben Kartoffeln.

Über die haben wir am längsten gesprochen. Rund 90 Prozent unserer Kartoffeln stammen von einem einzigen Landwirt in Leiferde in Niedersachsen. Ein Hof, ein Feld, eine Sorte. Das ist der Grund, warum wir unseren Kartoffelbrei selbst herstellen können — und warum er nächste Woche genauso schmeckt wie diese. Gleichbleibende Qualität in unseren Mengen ist auch eine Frage der Herkunft.

Denn wir kochen jeden Tag für Kinder in Kitas und Schulen, für Menschen in Pflegeeinrichtungen, für Beschäftigte in Betrieben der Region. Da reicht es uns nicht, dass die Ware pünktlich am Kessel steht. Wir wollen wissen, woher sie kommt.

Vor Ort haben wir uns die Hallen angesehen, die Kühlbereiche, den Wareneingang. Matthies & Söhne Fruchtimport ist seit 1938 auf dem Braunschweiger Großmarkt zu Hause und bis heute ein Familienunternehmen, geführt von den Nachfahren des Gründers. Über 30 eigene LKW, eigene Werkstatt, eigenes Qualitätsmanagement mit lückenloser Rückverfolgbarkeit.

Unser Geschäftsführer Adrian Krotki saß mit der Geschäftsleitung von Matthies & Söhne zusammen: Sorten, Qualitätsanforderungen, die kommende Saison. Im Tagesgeschäft laufen Austausch und Qualitätskontrolle über unseren Einkauf — einmal auf Geschäftsführungsebene zusammenzukommen, war trotzdem überfällig.

Im nächsten Schritt wollen wir die Kartoffel bis auf den Acker verfolgen. Bis zu dem Feld in Leiferde, auf dem sie wächst.

Danke an das Team von Matthies & Söhne für die Zeit, die Offenheit und den Blick hinter die Kulissen.