Regionale Partnerschaft für mehr Entlastung: ALEXMENÜ beliefert Humanas-Wohnparks

Auf einen Blick: Seit Mai 2026 beliefert ALEXMENÜ mehrere Humanas-Wohnparks mit ausgewählten Speisekomponenten aus der Magdeburger Produktion. Das flexible Cook-&-Chill-Konzept entlastet die Teams vor Ort, während Beilagen, individuelle Wünsche und das gemeinsame Kochen weiterhin Teil des Alltags in den Wohnparks bleiben. Hinter der Partnerschaft stehen mit Adrian Krotki und Fabian Biastoch zwei Unternehmensnachfolger aus Sachsen-Anhalt, die regionale Wertschöpfung, persönliche Abstimmung und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe verbinden.

Seit Mai 2026 arbeitet ALEXMENÜ mit dem Pflegeunternehmen Humanas zusammen. Mehrere Humanas-Wohnparks erhalten ausgewählte Speisekomponenten aus unserer Magdeburger Produktion. Das gemeinsame Ziel: die Teams vor Ort insbesondere an arbeitsintensiven Tagen und Wochenenden zu entlasten – und gleichzeitig die individuelle Essensgestaltung in den Wohnparks zu erhalten. Dabei ersetzt ALEXMENÜ nicht das bestehende Kochkonzept von Humanas. Unsere Komponenten ergänzen die Arbeit der Hauswirtschaft flexibel, planbar und abgestimmt auf den jeweiligen Bedarf.

Aufwändige Komponenten zentral zubereiten

In den Humanas-Wohnparks wird weiterhin selbst gekocht. Beilagen entstehen vor Ort, Bewohnerinnen und Bewohner können in die Zubereitung einbezogen werden und individuelle Vorlieben bleiben Teil der Speiseplanung.

ALEXMENÜ übernimmt gezielt Speisekomponenten, deren Herstellung besonders viel Zeit, Erfahrung oder Personaleinsatz erfordert. Dazu gehören beispielsweise Rouladen, Gulasch, Kohlrouladen, Suppen und Eintöpfe.

Die Wohnparks wählen wöchentlich aus einem Angebot von mehr als 40 Komponenten. So bestellen die Teams genau die Gerichte, die zu ihrem Speiseplan und zu den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner passen.

Die Speisen werden in unserer Produktion in Magdeburg zubereitet, kontrolliert heruntergekühlt und in den Wohnparks bedarfsgerecht regeneriert. Die übrigen Bestandteile der Mahlzeit können weiterhin frisch vor Ort entstehen.

So verbindet das Modell die Verlässlichkeit einer professionellen Produktion mit der persönlichen Gestaltung des gemeinsamen Essens.

Entlastung dort, wo sie gebraucht wird

Gerade an Wochenenden oder in personell besonders anspruchsvollen Situationen kann die Zubereitung aufwändiger Hauptkomponenten eine zusätzliche Belastung darstellen.

Durch die Zusammenarbeit gewinnen die Teams mehr Planungssicherheit und können ihre personellen Ressourcen gezielter einsetzen. Die ersten Erfahrungen aus den Magdeburger Wohnparks zeigen, dass sich die Komponenten unkompliziert in die bestehenden Abläufe integrieren lassen.

Besonders Suppen und Eintöpfe kommen bei vielen Bewohnerinnen und Bewohnern gut an. Gleichzeitig bleibt die Speiseplanung individuell, denn nicht jedes Gericht passt zu jedem Standort und nicht alle Menschen haben dieselben Vorlieben.

Genau deshalb ist das Angebot als flexibel auswählbares Komponentensystem aufgebaut.

Direkter Austausch mit den Teams vor Ort

Ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit ist der persönliche Austausch zwischen Humanas und ALEXMENÜ.

Rückmeldungen aus den Wohnparks werden direkt aufgenommen und an unsere Produktentwicklung sowie die zuständigen Bereiche in der Produktion weitergegeben. Dabei geht es beispielsweise um Geschmack, Auswahlmöglichkeiten, Portionsgestaltung oder die praktische Handhabung vor Ort.

Für uns ist dieser Austausch besonders wertvoll. Er hilft dabei, das Angebot gemeinsam mit den Menschen weiterzuentwickeln, die täglich damit arbeiten und essen.

„Die Zusammenarbeit zeigt, wie gut es funktionieren kann, wenn regionale Unternehmen miteinander sprechen, voneinander lernen und Lösungen gemeinsam weiterentwickeln“, sagt ALEXMENÜ-Geschäftsführer Adrian Krotki.

Zwei Nachfolger, verbunden mit der Region

ALEXMENÜ und Humanas verbindet mehr als die räumliche Nähe. Beide Unternehmen sind in Sachsen-Anhalt verwurzelt, familiengeführt und werden von einer Nachfolgergeneration weiterentwickelt.

Adrian Krotki und Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch haben Verantwortung für gewachsene Familienunternehmen übernommen. Sie stehen damit vor einer ähnlichen Aufgabe: Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Ideen, Partnerschaften und Strukturen zu entwickeln.

Kennengelernt haben sich beide über die Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalt. Erst später stellten sie fest, dass sie sogar dieselbe Schule besucht hatten, ohne sich dort persönlich zu kennen.

Diese persönliche Verbindung ist eine schöne Begleitgeschichte. Entscheidend für die Zusammenarbeit ist jedoch die gemeinsame Haltung: kurze Wege, persönliche Ansprechpartner, offene Kommunikation und eine langfristige Verantwortung für die Region.

Die Komponenten werden in Magdeburg produziert, Abstimmungen erfolgen direkt und die damit verbundene Wertschöpfung bleibt in Sachsen-Anhalt.

Die Partnerschaft soll weiterwachsen

Nach den ersten positiven Erfahrungen soll die Belieferung schrittweise auf weitere Humanas-Wohnparks ausgeweitet werden. Perspektivisch sind auch Standorte im Harz und in der Altmark vorgesehen.

Dabei wird das Konzept nicht unverändert auf jeden Standort übertragen. Unterschiedliche Größen, Speisepläne, logistische Anforderungen und regionale Vorlieben müssen bei der weiteren Entwicklung berücksichtigt werden.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen jedoch, dass professionelle Speisenproduktion und individuelle Gestaltung vor Ort gut miteinander verbunden werden können.

Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die in den Wohnparks leben und arbeiten: Bewohnerinnen und Bewohner erhalten abwechslungsreiche Mahlzeiten, während die Teams genau dort Unterstützung bekommen, wo sie im Alltag benötigt wird.

Erstveröffentlichung: 25. Juni 2026 · Aktualisiert: 29. Juli 2026